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Bischof Dr. Franz Jung

Was das Bistum Würzburg zu sagen hat

Stand der Diözese Würzburg auf dem Katholikentag lädt zum Austausch ein – Bischof Dr. Franz Jung und weitere Promis aus Unterfranken im Podiumsgespräch

Stuttgart (POW) Woran glaubst Du? Was gibt uns Kraft? Wo sind wir herausgefordert? Zur Beschäftigung mit Fragen wie diesen lädt der Auftritt des Bistums Würzburg auf dem Katholikentag in Stuttgart ein. Auf dem Gelände des weitläufigen Stadtgartens befindet er sich – je nach Blickwinkel – am Rand oder in zentraler Lage. Wer von der Liederhalle, einem der zentralen Veranstaltungsorte des Katholikentreffens, in die Stuttgarter Innenstadt unterwegs ist oder umgekehrt, kommt hier in jedem Fall vorbei.

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Am gemeinsamen Stand des Bistums und der Internetplattform „Pfarrbriefservice.de“ prägen bunte Quader das Bild. Große Wörter des Christentums sind darauf gedruckt. „Schöpfung“ und „Ursprung“, „Wissen“ und „Glauben““, oder „Liebe“ und „Handeln“ sind dort zu lesen, jeweils angereichert mit Bibelstellen, Hashtags, Poesie und Zitaten. An jeder Stele findet sich außerdem ein QR-Code, über den Weiterführendes im Internet zu finden ist.

Der Bistumsstand ist für viele Katholikentagsteilnehmer aus Unterfranken ein wichtiger Anlaufpunkt. Ludwig Franz aus Laufach (Landkreis Aschaffenburg) ist 82 Jahre alt und berichtet Florian Liebler, Geschäftsführer des Diözesanrats der Katholiken, voller Stolz, dass er schon zum 21. Mal an der Großveranstaltung teilnehme. Alfred Neugebauer, Diözesanratsmitglied aus Rentweinsdorf im Landkreis Haßberge, freut sich, dass gerade der Bischof am Stand ist, und nutzt zusammen mit Frau und zwei seiner Kinder die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto.

„Wir haben etwas zu sagen“ steht in großen Lettern über einer Ecke des Bistumsstands. Dort hat Bischof Jung auf einem Hocker Platz genommen. Er ist einer von insgesamt neun Persönlichkeiten aus Unterfranken, die bis Samstag, 28. Mai, dort zu aktuellen Themen Rede und Antwort stehen. Später am Tag interviewt Ralf Sauer, stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, den ehemaligen Wirtschaftsweisen Professor Dr. Peter Bofinger und die Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, Schwester Dr. Katharina Ganz.

Mehr als ein Dutzend Beobachter sitzen in dem etwa 50 Quadratmeter großen Pavillon oder stehen davor und hören dem Gespräch zu. Es wird, wie die anderen Interviews auch, auf dem YouTube-Kanal des Bistums Würzburg live gestreamt und steht dort im Anschluss auch zum Abruf bereit. Was der Bischof besonders an Unterfranken schätzt, ist eine von Sauers Fragen. „Die Menschen haben eine große Liebe zu ihrer Heimat und sind stolz auf die lange Tradition.“ Zudem schwärmt der Bischof von der Kiliani-Wallfahrtswoche, die er jedes Jahr auch ganz persönlich als eine Kraftquelle erlebe.

Während Sauer und Liebler in der Sitzecke Gästen aus ganz Deutschland je ein Gläschen Frankenwein oder Sprudel servieren, erklärt Ronja Goj von „Pfarrbriefservice.de“ das Angebot, welches das von zahlreichen deutschen (Erz-)Bistümern betriebene Internetportal für die Macherinnen und Macher von Pfarrbriefen bereithält.

Wirtschaftswissenschaftler Bofinger, selbst kein Kirchenmitglied, lobt im zweiten Podiumsgespräch des Tages die wichtige Rolle, welche gerade auch in Pandemiezeiten die Kirche habe. Es sei bedeutsam, dass es gerade in schwierigen Zeiten eine Instanz gebe, die den Menschen Mut und Hoffnung mache.

Der Stand des Bistums Würzburg auf dem Katholikentag ist noch bis Samstag, 28. Mai, von 10.30 bis 18 Uhr geöffnet.

(2222/0635; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet