Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Bischof Dr. Franz Jung

Verpflichtung als Dienstleister

Diözese Würzburg veröffentlicht Schwerpunktsetzungen für das Bischöfliche Ordinariat und die Caritas – Feier des Gottesdienstes, Bezeugung des Glaubens und Dienst an den Armen

Würzburg (POW) Die Diözese Würzburg hat für die Zeit bis 2025 Schwerpunkte für das Bischöfliche Ordinariat mit seinen zugeordneten Einrichtungen und der Caritas gesetzt. Der Allgemeine Geistliche Rat unter Leitung von Bischof Dr. Franz Jung verabschiedete bei seiner Sitzung am 14. Juli das 13-seitige Dokument. Generalvikar Thomas Keßler stellte das Papier am 21. Juli in der Ordinariatskonferenz vor. Danach wurden die diözesanen Gremien und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums mit einem Begleitbrief des Generalvikars informiert. In besonderer Weise akzentuiert werden demnach in den kommenden Jahren die Feier des Gottesdienstes, die Bezeugung des Glaubens und der Dienst an den Armen. „Die Schwerpunkte verpflichten die Dienststellen und Einrichtungen von Kirche und Caritas als Dienstleister“, betonte Generalvikar Keßler.

Bei der Feier der Gottesdienste wird ein Schwerpunkt auf die Entwicklung kontemplativer Formen gelegt. Sie sollen helfen, eine persönliche Christusbeziehung zu entwickeln. Die Bezeugung des Glaubens ist um neue Orte der Glaubensverkündigung an den Schnittstellen von Lebenswelten der Menschen mit Kirche weiterzuentwickeln. Bisher findet dies vor allem in den Jahrgangskatechesen, im schulischen Religionsunterricht und in Bildungsangeboten statt. Den Dienst an den Armen sieht die Bistumsleitung als gemeinsame Aufgabe von Caritasverband und Seelsorge. Ziel ist es, eine caritative Pastoral und eine pastorale Caritas zu entwickeln.

Im Einzelnen sollen bis 2025 Räume für Glaubens- und Gotteserfahrung gestärkt oder neu geschaffen sein, geistliche Prozesse der Entscheidungsfindung werden gepflegt. Weiter gefördert wird die Qualität der Liturgie. Für die Einführung in den christlichen Glauben wird die Entwicklung zeitgemäßer Formen der Katechese fortgesetzt. In Bildungsangeboten soll der Glaube verkündet, erklärt und das Leben reflektiert werden sowie ein Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Diskurs möglich sein. Genutzt werden sollen die Chancen zur Gestaltung von Möglichkeiten der Glaubenserfahrung in den Kindertageseinrichtungen und Schulen. Weiter soll auch über digitale Plattformen der Kontakt zu den Menschen gehalten werden.

Eine Säule der Seelsorge im Bistum Würzburg wird der Dienst an den Nächsten sein. Soziale, pädagogische, pastorale und theologische Berufe arbeiten hier zusammen, um den diakonischen Auftrag der Kirche zu erfüllen. Soziale Einrichtungen von Kirche und Caritas sollen sich durch ein christliches Profil auszeichnen. Im Dienst am Nächsten arbeiten Kirche und Caritas mit Ordensgemeinschaften, anderen christlichen Kirchen, der Diakonie und weiteren Trägern der Wohlfahrtspflege, den Kommunen sowie anderen Institutionen zusammen. Öffentlich stellt sich das Bistum an die Seite benachteiligter Menschen.

In Finanzangelegenheiten soll der Haushalt der Diözese bis spätestens 2025 ausgeglichen sein. Entwickelt sein sollen ein Schlüsselsystem für die Zuweisung von Kirchensteuermitteln, ebenso die Verwaltung in den pastoralen Räumen. Gestärkt werden soll die Verantwortung der örtlichen Kirchenstiftungen für ihre Liegenschaften. Für alle kirchlichen Immobilien wird in den kommenden Jahren ein gemeinsames Nutzungskonzept entwickelt werden. Im Bischöflichen Ordinariat soll die Reorganisation abgeschlossen, eine strategische Personalentwicklung eingerichtet, die Verwaltung digitalisiert und mit kirchlichen Verbänden und Ordensgemeinschaften Aufgaben und Bezuschussungen schriftlich geregelt sein. Dienstleistungen werden ausgelagert, die mit mindestens gleicher Qualität kostengünstiger von externen Dienstleistern erbracht werden können. Insbesondere in der Bewirtschaftung der Liegenschaften und bei Beschaffungen nimmt die Diözese ihre Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung wahr.

Die Schwerpunktsetzungen sollen in den kommenden Jahren den Einsatz von Personal und Ressourcen bestimmen. Weiter dienen sie als Grundlage für die Aufgabenstellungen der Dienststellen des Ordinariats mit den zugeordneten Einrichtungen sowie der Caritas. Jährlich sollen die Schwerpunktsetzungen fortgeschrieben werden. Generalvikar Keßler wünscht allen Verantwortlichen und Mitarbeitern der Diözese eine intensive Auseinandersetzung mit den Schwerpunktsetzungen und auch eine gute Umsetzung zum Segen für das Bistum Würzburg. Veröffentlicht sind die Schwerpunktsetzungen im Internet unter www.bistum-wuerzburg.de.

(3120/0782; E-Mail voraus)

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung