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Bischof Dr. Franz Jung

Umwege als wichtige Etappen

Bischof Dr. Franz Jung beauftragt vier Frauen und zwei Männer als Gemeinde- und Pastoralreferenten – Feierlicher Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom und Empfang im Burkardushaus

Würzburg (POW) Bei einem feierlichen Gottesdienst im Kiliansdom hat am Freitagabend, 20. Juli, Bischof Dr. Franz Jung vier Frauen und zwei Männer zum Dienst als Pastoralreferenten und Gemeindereferenten beauftragt. Juliane Brückner (26), Simone Dempewolf (42), Katharina Glombik (28) und Ulrich Nottka (46) begrüßte der Bischof als Gemeindereferentinnen und -referent. Lisa Hippe (30) und Johannes Krebs (37) ernannte er zu Pastoralreferenten. Es konzelebrierten neben Generalvikar Thomas Keßler und Domkapitular Monsignore Dietrich Seidel Priester aus den aktuellen und künftigen Einsatzpfarreien der Beauftragten. Über 40 Ministranten und insgesamt etwa 700 Gläubige aus den jeweiligen Ausbildungs- und Heimatgemeinden der Beauftragten feierten den Gottesdienst mit. Dieser stand unter dem Psalmwort: „Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu deiner Rechten Glück für alle Zeit.“

Den Psalmvers deutete Bischof Jung in seiner Predigt im Blick auf die jeweilige Lebens- und Berufungsgeschichte der sechs Beauftragten. Diese sei oft von scheinbaren Umwegen und Schicksalsschlägen geprägt gewesen. Dabei zeige sich wie im Labyrinth: Die Umwege seien, recht betrachtet, notwendige Etappen gewesen, die trotz allem am Ende geradewegs auf das Ziel hin führten. „Sie sind gegangen und wurden zugleich geführt“, betonte der Bischof. Das sei das Wunder von Freiheit und Gnade. Als positiven Nebeneffekt hätten die Frauen und Männer viel Praxiserfahrung als reichen Schatz für die Seelsorge gewonnen. „Und Sie haben ein besonderes Verständnis für Menschen und ihre oft verschlungenen Lebenswege entwickelt.“

Im Augenblick des Sündenfalls habe der Mensch sich vor Gott versteckt. „Aber erst vor Gottes Angesicht kommt der Mensch als sein Geschöpf zur Ruhe“, betonte Bischof Jung. Liebevoll blicke Gott in Jesus Christus jeden einzelnen Menschen an. „Im Gebet sammelt sich der Mensch vor Gottes Angesicht und wird ganz durch das Gegenüber, das ihn hält.“

Wie die sechs beauftragten Seelsorgerinnen und Seelsorger seien die Christen zu den Notleidenden, den Hungrigen, Durstigen, Fremden, Nackten, Kranken und Gefangenen der Welt gesandt. „Wir sind aufgerufen, unsere Augen offen zu halten für die Menschen, zu denen der Herr uns sendet, wenn wir sein Angesicht suchen.“ Besonderen Dank zollte Bischof Jung den Frauen und Männern in der Seelsorge, die mit ihren Fragen, mit ihrem Vorbild und ihrer Ermutigung dazu beigetragen hätten, dass die Beauftragten ihren Weg fanden.

Im Rahmen der Beauftragung überreichte der Bischof den Frauen und Männern neben einer Urkunde jeweils eine Heilige Schrift als Symbol für ihre Aufgaben im Dienst der Diözese. Zuvor stellten die Ausbildungsleiter Johannes Reuter und Roswitha Schuhmann dem Bischof die zu Beauftragenden vor. Diese bekannten vor der Gemeinde ihren Glauben. Personalreferent Seidel bat darum, die Frauen und Männer dauerhaft in den Dienst des Bistums Würzburg zu übernehmen.

Brückner wird zum 1. September 2018 Gemeindereferentin in den Pfarreiengemeinschaften „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund, Baunach“ sowie „Sankt Kilian und Weggefährten, Pfarrweisach“. Außerdem gibt sie Religionsunterricht an der Grund- und Mittelschule in Hofheim. Dempewolf wirkt ab 1. September 2018 als Gemeindereferentin in den Pfarreiengemeinschaften „Sankt Christophorus, Sulzbach am Main“ und „Maria im Grund, Leidersbach“. Glombik bekommt zum 1. September 2018 für ein Jahr Sonderurlaub wegen Eintritts in das Noviziat der Ritaschwestern. Hippe bleibt als Pastoralreferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Sieben Sterne im Hammelburger Land, Hammelburg“. Krebs wird zum 1. September 2018 Pastoralreferent für die Jugendseelsorge im Landkreis Rhön-Grabfeld. Nottka bleibt als Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft „Bachgrund, Eußenheim“.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdiensts sorgten der Chor „Taktwechsel", Regionalkantor Peter Rottmann an der Orgel und Kantor Ulrich Nottka. Die Kollekte ging je zur Hälfte an den Verein „Ins Leben finden“ und die Stiftung „SOS-Familie“ der Würzburger Ritaschwestern. Bei einem anschließenden Empfang im und auf dem Platz vor dem Burkardushaus gab es Gelegenheit zur Begegnung.

Mit den neu Beauftragten gibt es derzeit 149 Pastoralreferenten und -referentinnen im Bistum Würzburg sowie 135 Gemeindereferentinnen und -referenten.

mh (POW)

(3018/0726; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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