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Bischof Dr. Franz Jung

Herausforderungen gemeinsam angehen

Bischof Dr. Franz Jung und der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg rufen zur Teilnahme an der Europawahl auf – „Wir stellen uns klar gegen nationalistische und populistische Kräfte“

Gadheim/Würzburg (POW) In einem gemeinsamen Aufruf fordern Bischof Dr. Franz Jung und der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg alle Wahlberechtigten in der Diözese auf, bei der Europawahl am 26. Mai von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Nur gemeinsam ist es möglich, anstehenden Herausforderungen zu begegnen“, betonten Bischof Jung und Diözesanratsvorsitzender Dr. Michael Wolf vier Wochen vor der Wahl bei einem Treffen in Gadheim (Landkreis Würzburg). Der Ort im Landkreis Würzburg wird nach dem Brexit der geographische Mittelpunkt der EU sein.

Die dauerhafte Sicherung des Friedens sei eines der vorrangigen Ziele gewesen, als die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft 1957 gegründet wurde. Aus ihr ging 1993 die heutige Europäische Union hervor. Seit 1979 können alle Bürger ihre Vertreter im Europäischen Parlament direkt wählen, jedoch sinkt seitdem die Wahlbeteiligung. „Das lässt aufhorchen, geht doch mit dem Wahlrecht auch große Verantwortung einher, eine Verantwortung, der wir uns wieder stärker bewusst sein sollten“, heißt es weiter in dem Aufruf.

Die Prinzipien der Solidarität und Subsidiarität seien Grundpfeiler der Europäischen Union. Für die katholische Soziallehre seien diese Grundwerte von zentraler Bedeutung. „Viele Themen, die auf europäischer Ebene diskutiert und entschieden werden, tangieren uns als Bürger und Christen zutiefst. Ob es um eine gerechte Sozialpolitik, Bewahrung der Schöpfung oder die Herausforderungen um Flucht und Migration geht, all dies geht mit unserem christlichen Selbstverständnis und einer christlichen Sicht einher“, betonen Bischof und Diözesanratsvorsitzender. Nur gemeinsam sei es möglich, anstehenden Herausforderungen zu begegnen.

„Die große Idee eines friedlichen und geeinten Europas dürfen wir nicht jenen überlassen, die aus den Schrecken und dem Leid des Zweiten Weltkriegs nichts gelernt haben. Wir stellen uns daher klar gegen nationalistische und populistische Kräfte, die einfache Lösungen für vielschichtige und komplexe Themen versprechen.“ Diese schürten Ängste und gefährdeten die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. „Stattdessen treten wir für ein christliches, geeintes, solidarisches und demokratisches Europa ein, in dem Herausforderungen gemeinsam angegangen werden“, heben Bischof Jung und Diözesanratsvorsitzender Wolf hervor.

(1819/0454; E-Mail voraus)

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