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Bischof Dr. Franz Jung

Glauben unter schwierigen Bedingungen

Bischof Dr. Franz Jung ruft zu Spenden am Diaspora-Sonntag auf – Kollekte am 18. November kommt Katholiken in Skandinavien, dem Baltikum und der deutschen Diaspora zugute

Würzburg (POW) Um Spenden und Gebet für die Katholiken in Skandinavien, dem Baltikum und der deutschen Diaspora bittet Bischof Dr. Franz Jung am Diaspora-Sonntag, 18. November. „Die Kirche, die als Minderheit lebt, ist auf unsere Solidarität angewiesen – finanziell und ideell“, schreibt der Bischof in seinem Aufruf zum Diaspora-Sonntag. Der Text wurde am Sonntag, 11. November, in allen Gottesdiensten im Bistum Würzburg verlesen. Die diesjährige Aktion des Bonifatiuswerks steht unter dem Motto „Unsere Identität: Christus bezeugen“. Die Kollekte am Diaspora-Sonntag kommt Katholiken zugute, die in Nord- und Ostdeutschland sowie in Nordeuropa und dem Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben.

Den Herrn zu bezeugen, sei eine besondere Herausforderung für die kleinen katholischen Minderheiten in den Diasporagebieten in Deutschland, Nordeuropa und im Baltikum, heißt es im Aufruf des Bischofs. „Sie leben ihren Glauben unter oft schwierigen Bedingungen. Einer großen Mehrheit andersgläubiger oder nichtgläubiger Mitmenschen gegenüber sind sie gerufen, Zeugnis zu geben – im Wort und in der helfenden Tat. Dieses Bekenntnis der Diaspora-Katholiken ist eine Ermutigung für uns alle.“

Die Kollekte am 18. November kommt ausschließlich dem Bonifatiuswerk zugute. Dieses unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Es fördert so die Seelsorge in den Bereichen der Deutschen und Nordischen Bischofskonferenz – Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island – sowie in den baltischen Staaten Estland und Lettland. Sie wird den Gemeinden und Initiativen in der Diaspora als „Hilfe zur Selbsthilfe“ objekt- und projektgebunden zur Verfügung gestellt, zum Beispiel für den Bau und die Renovierung von Kirchen und Gemeindezentren, Jugend- und Bildungshäusern, katholischen Kindergärten und Schulen, für Fahrzeuge sowie für die Kinder- und Jugendseelsorge. Mit 14,5 Millionen Euro wurden im Jahr 2017 insgesamt 776 Projekte in der Diaspora Deutschlands, Nordeuropas und des Baltikums gefördert, teilt das Hilfswerk mit. Im Bistum Würzburg wurden im Jahr 2017 insgesamt 210.000 Euro bei Kollekten und in Einzelspenden für die Diasporahilfe gegeben. Bei der traditionellen Kollekte zum Diaspora-Sonntag wurden rund 80.000 Euro gesammelt. Weitere Informationen im Internet unter www.bonifatiuswerk.de.

(4618/1165; E-Mail voraus)

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