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Bischof Dr. Franz Jung

Eine Erfolgsgeschichte

Mitarbeitervertretung des Bistums feiert 50. Jubiläum – Pontifikalgottesdienst mit Bischof Jung und Festakt im Burkardushaus

Würzburg (POW) Mit einem Pontifikalgottesdienst mit Bischof Dr. Franz Jung im Kiliansdom und einem Festakt im Burkardushaus hat die Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats Würzburg am Montag, 13. Juli, ihr 50. Jubiläum begangen „Das ist eine Erfolgsgeschichte im Blick auf das Bistum, aber auch ein Stück Lerngeschichte der Kirche“, betonte der Bischof im Gottesdienst. „Ausdrücklich danke ich Ihnen für das ausgesprochen konstruktive Miteinander und für Ihre Bereitschaft, alle anstehenden Fragen offen und transparent mit dem Dienstgeber zu klären, ohne es zum Bruch kommen zu lassen. Ich weiß das sehr zu schätzen.“ Das Mitdenken und Mitsorgen sei aktuell besonders gefragt, da es gelte, sich neu aufzustellen angesichts geringer werdender Mittel. „In der Krise zeigt sich, was man aneinander hat und wie sich Abläufe bewähren, die man über Jahre eingeübt und gepflegt hat“, sagte der Bischof.

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Beim Festakt hob Generalvikar Thomas Keßler das gute Miteinander des Dienstgebers mit den Mitarbeitern hervor. „Die MAV ist ein wichtiger Mitgestalter und Begleiter“, sagte der Generalvikar. Er vertraue darauf, dass Mitarbeiter und Bistumsleitung auch weiterhin vertrauensvoll miteinander in die Zukunft schreiten.

Ursprünglich war für das Jubiläum ein großes ganztägiges Fest mit vielen Gästen geplant. „Doch ein kleines Virus hat unsere Welt auf den Kopf gestellt“, erklärte MAV-Vorsitzende Dorothea Weitz. Sie sei dennoch sehr dankbar dafür, an diesem Tag innehalten zu können im Trubel dieser herausfordernden Zeiten und auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Mitbestimmung im verfasst-kirchlichen Bereich der Diözese blicken zu können. „Mitbestimmung ist unverzichtbar und wertvoller denn je“, betonte Weitz.

Bischof Jung blickte in seiner Predigt auf das Gleichnis von den Talenten. Ausführlich analysierte er die beteiligten Personen und die möglichen Ursachen des Scheiterns des dritten Knechts. Dem dritten darin vorkommenden Knecht hätte sicher ein gutes Betriebsklima helfen können, zu dem ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Dienstgeber und -nehmer gehöre. „Dass wir in unserem Bistum Würzburg seit nunmehr 50 Jahren eine große MAV haben für alle Dienststellen und Einrichtungen, ist dabei sicher von Vorteil." Auch die Verständigung über die Betriebsziele gehöre zu den Aufgaben, die die MAV „gerade in den herausfordernden Zeiten, wie wir sie momentan erleben“, wahrnehmen müsse.

Für die Dienstnehmenden sei die MAV eine Anlaufstelle, in der sie ihre Nöte und Sorgen offen artikulieren könnten. Wie der Bischof weiter ausführte, werfe der dritte Knecht am Ende resigniert und apathisch hin. Die MAV beobachte sorgfältig, wo Menschen überfordert oder in persönlichen Notlagen seien. „Und umgekehrt gilt: Wenn der Einzelne gut zurechtkommt, wirkt das auch motivierend und stärkend für alle anderen.“ Eine Personalentwicklung, die den Bedarfen des Betriebs wie der Mitarbeitenden Rechnung trage und der Entfaltung des Einzelnen, sei sicher Mittel der Wahl, erklärte der Bischof.

Am Gottesdienst und dem Festakt nahmen auch die ehemaligen MAV-Vorsitzenden Peter Keller und Rita Metzger sowie der langjährige Personalleiter Bertold Baunach teil, die an den Anfängen der MAV im Bistum Würzburg maßgeblich beteiligt waren. Sie kamen wie auch Generalvikar Keßler und Personalleiter Ordinariatsrat Thomas Lorey in einem kurzen Film zu Wort, der über Geschichte, Arbeit und Aufgaben der MAV informierte. Die Mitglieder des aktuellen MAV-Vorstands, Weitz, Burkhard Pechtl, Elisabeth Schulz und Wolfgang Keller, dankten zum Abschluss der Feierstunde alle früheren und den aktuellen Mitgliedern der MAV für ihr Engagement. Sie zollten dem Dienstgeber Dank für seine Offenheit und Gesprächsbereitschaft und Lucas Peuser für das Erstellen des Jubiläumsfilms über die MAV.

mh (POW)

(2920/0737; E-Mail voraus)

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