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Bischof Dr. Franz Jung

Ein Vorrang im Dienen

Bischof Jung und Weihbischof Boom führen Domdekan Dr. Jürgen Vorndran in sein neues Amt ein

Würzburg (POW) Dr. Jürgen Vorndran (53), Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Innenstadt und Dekan des Dekanats Würzburg-Stadt, ist am Dienstagmorgen,16. Juni, im Würzburger Kiliansdom in die neue Aufgabe als Domdekan eingeführt worden. Das Würzburger Domkapitel hatte den Domkapitular und ernannten Generalvikar am Freitag, 15. Mai, zum Nachfolger des bisherigen Domdekans Prälat Günter Putz (70) gewählt, der altersbedingt seine Aufgaben als Domkapitular und Domdekan abgegeben hatte. Bischof Dr. Franz Jung hatte die Wahl anschließend bestätigt.

Zu Beginn der Feier in der Domkrypta gedachten die Teilnehmer des am Vortag verstorbenen Bischofs em. Dr. Anton Schlembach. In seiner Ansprache betonte Bischof Jung, der Domdekan erhalte eine Würde, die einen Vorrang verleihe. „Dieser Vorrang muss immer ein Vorrang im Dienen sein.“ Weiter hob er hervor, dass das Domkapitel eine Gebetsgemeinschaft sei und diese vornehmste Aufgabe leicht in Vergessenheit gerate. Als langjähriger Dompfarrer sei Vorndran durch seine Liebe zur Kathedralkirche und die Vertrautheit mit deren Liturgie und der Kirchenmusik gut gerüstet für die neue Aufgabe. „Ich wünsche mir, dass die Domkirche auch immer ein Vorbild ist und dass dort das kontemplative Gebet durch die Feier der Tageszeitenliturgie gestärkt wird“, sagte der Bischof. Der heilige Andreas als Patron des Domkapitels erinnere daran, dass es wichtig sei, immer beim Herrn zu bleiben, um ihn so stetig besser kennenzulernen. Außerdem sei es die Aufgabe jedes einzelnen, wie Andreas die Brüder immer neu zum Herrn zu führen. Nachdem Ordinariatsrat Monsignore Dr. Matthias Türk die Ernennungsurkunde verlesen hatte, legte Vorndran in lateinischer Sprache das Glaubensbekenntnis ab. Anschließend überreichte der Bischof ihm das Evangelienbuch.

Nach dem Ablegen des Kapitelseids durch Vorndran setzte Dompropst Weihbischof Ulrich Boom dem neuen Domdekan das Birett auf. „Du bist als Domdekan auch für die Disziplin des Domkapitels verantwortlich. In Disziplin steckt das lateinische Wort ‚discipulus‘, Schüler. Wer also Disziplin einfordert, muss auch selbst ein guter Schüler des Herrn Jesus Christus sein“, sagte der Weihbischof.

Domdekan Vorndran hob in seinen Dankesworten die über Jahrzehnte gewachsene Beziehung zum Kiliansdom hervor. Er berichtete vom Staunen bei seiner ersten Jugendwallfahrt in der Kiliani-Wallfahrtswoche in den 1980er Jahren, von der Ergriffenheit bei der Diakonenweihe durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele 1992, bei der Diakon Franz Jung aus Speyer assistierte, und der Anfrage durch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann 2008, ob er sich einen Wechsel von Aschaffenburg an den Kiliansdom vorstellen könne. Wie Vorndran erläuterte, habe er seither vielen Menschen in der Liturgie und bei Domführungen das Glaubenszeugnis der Erbauer und Gestalter dieses Gotteshauses vermitteln dürfen. Besonders dankte Vorndran zudem dem Domkapitel für das durch die Wahl zum Dekan erwiesene Vertrauen sowie den Bischöfen Hofmann und Jung für ihr Vertrauen und ihre Förderung. Außerdem gratulierte er seinen Eltern Monika und Franz Vorndran, die an diesem Tag auf 58 Jahre Ehe zurückblickten.

Bei der anschließenden Eucharistiefeier im Kiliansdom führte Dompropst Weihbischof Boom Domdekan Vorndran an seinen neuen Platz im Chorgestühl.

mh (POW)

(2520/0629; E-Mail voraus)

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