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Bischof Dr. Franz Jung

Bischof besucht Bundespolizei

Polizeidirektor Dr. Sven Schultheiß informiert Bischof Dr. Franz Jung über die vielfältigen Aufgaben seiner Dienststelle

Würzburg (POW) Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat Bischof Dr. Franz Jung am Mittwoch, 2. September, besucht. Polizeidirektor Dr. Sven Schultheiß führte den Bischof durch die Dienststelle im Hochhaus am Würzburger Hauptbahnhof. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Englert, Polizeihauptkommissar Peter Wolf und Pfarrer Norbert Achcenich, Katholischer Seelsorger in der Bundespolizei, gab Schultheiß Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Beamten. Bischof Jung erkundigte sich nach den besonderen Herausforderungen und stellte viele interessierte Fragen.

Neben dem Grenzschutz und den bahnpolizeilichen Aufgaben ist die Bundespolizei unter anderem auch für die Luftsicherheit zuständig, wie der Bischof erfuhr. Hinzu kommen weitere Tätigkeiten wie der Objektschutz, aber auch die Bundesbereitschaftspolizei. Rund 49.000 Mitarbeiter zählt die Behörde, davon sind knapp 41.000 Polizeivollzugsbeamte. „Wir sind flexibel und improvisationsstark“, erläuterte Schultheiß die Vorzüge der Bundespolizei. Die Zusammenarbeit mit der Landespolizei funktioniere gut.

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Die Bundespolizeiinspektion Würzburg betreut neben dem Würzburger Hauptbahnhof auch den Aschaffenburger sowie den Bahnhof Bamberg. Alle zusammen haben ein Verkehrsaufkommen von über 90.000 Reisenden pro Tag. Räumlich umfasst der Zuständigkeitsbereich den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken, die Landkreise Bamberg, Coburg, Kronach und Lichtenfels sowie die kreisfreien Städte Bamberg und Coburg mit insgesamt rund 11.500 Quadratkilometern Fläche und etwa 1,75 Millionen Einwohnern. Das betreute Streckennetz umfasst 142 Bahnhöfe und Haltepunkte mit 994 Bahnkilometern.

Polizeipfarrer Achcenich berichtete von seiner Arbeit am Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Bamberg. „Dort gebe ich regelmäßig berufsethischen Unterricht.“ Der Priester des Erzbistums Berlin war nach der Kaplanszeit unter anderem Auslandsseelsorger in Washington und ist seit langem für die Polizeiseelsorge freigestellt. „Ich gehe gerne mit Gruppen nach Münsterschwarzach. Wenn die Beamten sich dort in kleinen Gruppen und alle in Zivil austauschen, herrscht da eine ganz andere Atmosphäre“, sagte Achcenich.

Bei einem Rundgang durch die Diensträume erläuterte der Polizeidirektor dem Besucher unter anderem die Besonderheiten der Gewahrsamszelle, zeigte in der Einsatzleitstelle, wie die verschiedenen Streifen koordiniert werden, und beschrieb den Ablauf einer erkennungsdienstlichen Erfassung von Personen. Nach fast zwei Stunden verabschiedete sich der Bischof und dankte allen für die „spannende und erhellende Führung“. Er wünschte alles Gute für den herausfordernden Dienst.

mh (POW)

(3720/0901; E-Mail voraus)

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