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Weihnachten im Würzburger Kiliansdom

Bischof Dr. Franz Jung feiert Christmette, Hochamt und Pontifikalvesper – Jahresabschluss am Silvestertag

Würzburg (POW) Zur Mitfeier des Weihnachtsfests laden Bischof Dr. Franz Jung, Weihbischof Paul Reder und das Domkapitel in den Würzburger Kiliansdom ein. „Der Frieden von Weihnachten ist keine süßliche Soße, die über alles gegossen wird, sondern eine Wirklichkeit, die uns von Gott her angeboten wird – ,den Menschen seiner Gnade‘, wie es so wunderbar im Weihnachtsevangelium heißt. Aus diesem Geschenk heraus gilt es, selbst ein friedvoller Mensch zu werden. Das ist eine große Aufgabe, weltpolitisch wie persönlich für jede und jeden Einzelnen“, sagt Bischof Jung. Unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth und Domkantor Julian Beutmiller gestaltet die Würzburger Dommusik die weihnachtlichen Gottesdienste im Kiliansdom mit festlichen Weisen. Das große Weihnachtskonzert am zweiten Weihnachtsfeiertag präsentiert unter der Überschrift „Weihnachtsoratorium Kantaten I-III“ den ersten Teil des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Domorganist Professor Stefan Schmidt begleitet die Weihnachtstage an der Domorgel.

Die weihnachtliche Messe an Heiligabend und die Christmette, der Pontifikalgottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag, der Gottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag sowie der Pontifikalgottesdienst an Silvester werden auf TV Mainfranken per Kabel, Bibel TV online sowie dem YouTube-Kanal des Bistums übertragen. Der Gottesdienst an Silvester wird zusätzlich live auf Bibel TV Fernsehen ausgestrahlt.

Eine weihnachtliche Messe mit Domdekan Dr. Jürgen Vorndran stimmt an Heiligabend, 24. Dezember, um 17 Uhr auf die Feiertage ein. Die Mädchenkantorei des Würzburger Doms unter der Leitung von Domkapellmeister Rüth gestaltet den Gottesdienst unter anderem mit der „Missa puerorum“ von Josef Gabriel Rheinberger und weihnachtlicher Chormusik unter anderem von John Rutter, Max Reger und Adolphe Adam. Ab 22 Uhr stimmen die Dombläser und Domorganist Schmidt mit weihnachtlicher Bläser- und Orgelmusik auf die Christmette ein.

Um 22.30 Uhr zelebriert Bischof Jung gemeinsam mit dem Domkapitel die Christmette an Heiligabend. Die Domsingknaben unter der Leitung von Domkantor Beutmiller singen die „Turmbläsermesse“ von Fridolin Limbacher sowie weihnachtliche Motetten und Liedsätze unter anderem von David Willcocks, John Rutter und Michael Praetorius. Die Dombläser begleiten den Gesang instrumental.

Das Pontifikalamt zum Hochfest der Geburt Christi am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, mit Bischof Jung beginnt um 10 Uhr im Kiliansdom. Der Domchor, die Solisten Antonia Schnaidt (Sopran), Kea Niedoba (Alt), Stefan Schneider (Tenor) und Simon Tischler (Bass) sowie die Camerata Würzburg unter der Leitung von Domkapellmeister Rüth begleiten die Messe mit der „Missa brevis in G“ (Pastoralmesse) von Wolfgang Amadeus Mozart sowie weihnachtlichen Liedsätzen. Die Pontifikalvesper um 17 Uhr feiert ebenfalls Bischof Jung. Dazu singt die Schola Cantorum unter der Leitung von Domkapellmeister Rüth Gregorianische Gesänge zu Weihnachten.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, gestaltet der Kammerchor am Würzburger Dom unter der Leitung von Domkapellmeister Rüth den Festgottesdienst um 10 Uhr im Dom mit „Mass of Saint Stephen“ von Christopher Tambling, „O Magnum Mysterium“ von Morten Lauridsen und „Frohlocket, ihr Völker auf Erden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Um 16 Uhr lädt die Würzburger Dommusik zu einem Weihnachtskonzert mit dem Titel „Weihnachtsoratorium Kantaten I-III“ in den Dom ein. Unter der Leitung von Domkantor Julian Beutmiller singen die Würzburger Domsingknaben zusammen mit den Solisten Marie-Sophie Pollak (Sopran), Ulrike Malotta (Alt), Tilman Lichdi (Tenor) und Kresimir Strazanac (Bass) sowie Concerto München. Die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach läuten mit ihrem bekannten Beginn „Jauchzet, frohlocket“ die Weihnachtsfreude ein und erzählen die Ereignisse der Geburt Christi. Die Kantaten IV bis VI erklingen am Samstag, 10. Januar 2026, um 19 Uhr im Kiliansdom. Die Leitung hat Domkapellmeister Alexander Rüth. Karten für die beiden Konzerte sind zum Stückpreis von jeweils 39, 32, 19 und zehn Euro bei der Dominfo, Domstraße 40 in Würzburg, bei allen Vorverkaufsstellen, im Internet unter reservix.de sowie an der Konzertkasse erhältlich.

Am Heiligen Abend, 24. Dezember, feiert Bischof Jung um 12 Uhr eine Weihnachtsandacht in der Würzburger Wärmestube. Weihbischof Reder nimmt am gleichen Tag um 14 Uhr an der Weihnachtsfeier für Alleinstehende des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Würzburg im Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried teil. Das Weihnachtsessen der Gemeinschaft Sant’Egidio am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, zu dem Arme und Bedürftige eingeladen sind, findet heuer an vier Orten statt. Bischof Jung besucht das Weihnachtsmahl in der Würzburger Marienkapelle.

Das Ende des Jahres begeht Bischof Jung am Silvestertag, 31. Dezember, um 16 Uhr mit einem Pontifikalamt zum Jahresschluss im Kiliansdom.

Stichwort: Weihnachten

Am 25. Dezember feiert die Kirche das Hochfest der Geburt Christi. Neben Ostern und Pfingsten gehört Weihnachten zu den Hauptfesten der Christenheit. Das Wort selbst heißt so viel wie heilige, geweihte Nacht. Im Evangelium nach Lukas wird als Ort der Geburt Jesu Betlehem genannt, genauer gesagt die Felder vor der Stadt Davids. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt befindet sich heute die Geburtskirche.

Warum Weihnachten an diesem speziellen Termin begangen wird, ist unter Wissenschaftlern strittig. Als wahrscheinlich gilt die These, dass das Fest der Geburt des Herrn bewusst auf den Tag der Wintersonnenwende gelegt wurde, der bis dahin unter Heiden dem „unbesiegbaren Sonnengott“ gewidmet war. Somit wurde der Termin umgedeutet auf Jesus als das „Licht der Welt“. Die im Termin grundgelegte Lichtsymbolik hat als äußeres Zeichen einen Niederschlag im Christbaum gefunden, der seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar ist. Bis ins 20. Jahrhundert hinein fast nur in katholischen Gegenden verbreitet war die Weihnachtskrippe, eine szenische Darstellung der Geburt Jesu mittels Figuren. Der heilige Franziskus gilt als Begründer dieses Brauchs.

Mit dem Weihnachtsfest beginnt die Weihnachtszeit. Sie dauert bis zum Fest der Taufe des Herrn, das am Sonntag nach Dreikönig gefeiert wird. In der Volksfrömmigkeit wird das Ende der Weihnachtszeit mit Mariä Lichtmess, dem Fest der Darstellung des Herrn, am 2. Februar gesehen.

(5125/1302; E-Mail voraus)

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