Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Mutig ins neue Jahr gehen

Bischof Dr. Franz Jung feiert Pontifikalgottesdienst zum Jahresschluss im Kiliansdom und stellt Jahresmotto für 2026 vor ‒ Heiliges Jahr brachte zahlreiche Früchte

Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat beim Pontifikalgottesdienst zum Jahresschluss am Mittwoch, 31. Dezember, im Würzburger Kiliansdom das Heilige Jahr im Bistum Würzburg offiziell beendet. Es stand unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“. Zugleich stellte er das Jahr 2026 für das Bistum unter das Motto „Hab Mut, steh auf!“. Unter diesem Leitwort steht zugleich der 104. Deutsche Katholikentag, der vom 13. bis zum 17. Mai in Würzburg stattfindet. In seiner Predigt stellte der Bischof die Gottesmutter Maria als Vorbild für mutigen Glauben vor. In dem Gottesdienst wurde zudem an Früchte des Heiligen Jahres wie gemeinsame Wallfahrten nach Rom und Südtirol, verstärkte Sozialraumorientierung, Angebote wie „Nacht der Hoffnung“ und „Lectio Divina“ erinnert. Mit einer eucharistischen Anbetung und dem eucharistischen Segen endete die Feier.

In fünf Situationen ihres Lebens habe sie besonderen Mut und Entschlossenheit bewiesen, erklärte der Bischof in seiner Predigt: bei der Verkündigung durch den Engel Gabriel, in der Annahme des Jesuskindes, im Vertrauen auf eine gute Zukunft trotz der schwierigen Situation der Heiligen Familie, bei der Hochzeit zu Kana und unter dem Kreuz. Bischof Jung rief die Gläubigen dazu auf, sich an Maria zu orientieren. Er ermunterte zudem, neue Herausforderungen im Glauben mutig anzunehmen, Missstände ehrlich zu benennen, Christus nicht zu verleugnen und gerade in Zeiten von Leid und Ohnmacht Menschen beizustehen.

„Hab im neuen Jahr Mut, wenn Dich jemand anfragt für eine neue Herausforderung oder Aufgabe, und glaube an die Gnade, die damit verbunden ist. Wem der Herr eine Aufgabe gibt, dem gibt er auch die Kraft dazu“, sagte Bischof Jung. Die Gläubigen seien wie Maria eingeladen, sich zu ihrer Liebe zu Christus zu bekennen, egal, was die Menschen sagten. Jesus betone: „Wer mich verleugnet, den werde auch ich verleugnen.“

Mit Christus als einendem Band könnten Christinnen und Christen wie Maria durch Höhen und Tiefen des Lebens gehen. Wie die Gottesmutter in Kana darauf hinweise, dass Wichtiges auszugehen drohe, sollten auch die Gläubigen im neuen Jahr den Mut haben, darauf hinzuweisen, wenn etwas Wesentliches fehle, und Gott zu bitten, dass er die Leere mit seiner Fülle segnen möge. Weil Maria mit Johannes unter dem Kreuz ausharre und ihre Ohnmacht aushalte, ohne wegzulaufen, sei sie auch hier Vorbild. „Hab im neuen Jahr den Mut, auch und gerade im Leiden unsere Nächsten und Freunde nicht preiszugeben ‒ selbst wenn wir nichts dafür bekommen außer der inneren Zufriedenheit, im Glauben an ein gutes Ende eine Liebe verraten zu haben.“

mh (POW)

(0126/0040; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet