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„Die christliche Hoffnung erfahrbar machen“

Bischof Dr. Franz Jung ruft zu Spenden am Diaspora-Sonntag auf – Kollekte am 15. November kommt Katholiken in Nordeuropa, dem Baltikum und der deutschen Diaspora zugute

Würzburg (POW) Um Gebet und eine großzügige Spende für die Katholikinnen und Katholiken in Nordeuropa, dem Baltikum und der deutschen Diaspora bittet Bischof Dr. Franz Jung am Diaspora-Sonntag, 15. November. Die diesjährige Aktion des Bonifatiuswerks steht unter dem Motto „Glauben bezeugen – Hoffnung teilen“. Der Sendungsauftrag Jesu aus dem Markusevangelium gelte „auch uns“, schreibt der Bischof in seinem vorab veröffentlichten Aufruf zum Diaspora-Sonntag. Darin heiße es: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ Die Kollekte am Diaspora-Sonntag kommt Katholiken zugute, die in Nord- und Ostdeutschland sowie in Nordeuropa und dem Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben.

„Wir alle sind eingeladen, den christlichen Glauben in der heutigen Welt zu verkünden und zu bezeugen“, betont Bischof Jung. Das Bonifatiuswerk greife diesen Auftrag mit der diesjährigen Diaspora-Aktion auf. Dort, wo über den Glauben gesprochen und solidarisch gehandelt werde, mache man die christliche Hoffnung erfahrbar. Das sei ein Grundanliegen des Bonifatiuswerks, das katholische Gläubige in Minderheitensituationen unterstützt. Jährlich fördere das Hilfswerk mehr als 1000 Projekte in Nordeuropa, im Baltikum und in den katholischen Diaspora-Regionen Deutschlands. „Bitte tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Kollekte dazu bei, dass die Kirche in der Diaspora die frohmachende Botschaft überzeugend verkünden kann. Herzlichen Dank.“

Die Kollekte am 15. November kommt ausschließlich dem Bonifatiuswerk zugute. Dieses unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Es fördert so die Seelsorge in den Bereichen der Deutschen und Nordischen Bischofskonferenz – Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island – sowie in den baltischen Staaten Estland und Lettland. Sie wird den Gemeinden und Initiativen in der Diaspora als „Hilfe zur Selbsthilfe“ objekt- und projektgebunden zur Verfügung gestellt, zum Beispiel für den Bau und die Renovierung von Kirchen und Gemeindezentren, Jugend- und Bildungshäusern, katholischen Kindergärten und Schulen, für Fahrzeuge sowie für die Kinder- und Jugendseelsorge. Mit rund 11,7 Millionen Euro wurden im Jahr 2025 nach Angaben des Hilfswerks insgesamt 989 Projekte in der Diaspora Deutschlands, Nordeuropas und des Baltikums gefördert. Im Bistum Würzburg wurden im Jahr 2025 insgesamt rund 125.185 Euro bei Kollekten für die Diasporahilfe gegeben. Davon wurden bei der traditionellen Kollekte zum Diaspora-Sonntag rund 56.711 Euro gesammelt. Weitere Informationen im Internet.

(4626/1052; E-Mail voraus)

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