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Aufstehen aus der Passivität

Bischof Dr. Franz Jung ermuntert in seinem Fastenhirtenwort, auf Gottes Klopfzeichen zu hören ‒ Aus dem Glauben heraus Stellung in der Gesellschaft beziehen

Würzburg (POW) Die Fastenzeit ist eine Ermutigung, dem Leitwort des 104. Deutschen Katholikentags zu folgen, der wie das ganze Jahr im Bistum Würzburg mit „Hab Mut, steh auf!“ überschrieben ist. Das betont Bischof Dr. Franz Jung in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit. Angelehnt an die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus durch Jesus ruft er dazu auf, die 40 Tage bis Ostern als Zeit geistlicher Erneuerung zu nutzen.

Der Ruf Christi gelte jedermann, um Berufungen neu zu hören – im persönlichen Leben, in Gemeinden und Verbänden. Als Vorbereitung auf den Katholikentag in Würzburg empfiehlt der Bischof die geistliche Übung der Lectio Divina mit der biblischen Bartimäus-Erzählung, inklusive Anleitung auf der Bistumswebseite.

In Zeiten globaler Spannungen, wirtschaftlicher Krisen und kirchlicher Debatten mahnt Bischof Jung angesichts eines Gefühls der Ohnmacht: „Hab Mut!“ Statt Lähmung zu erliegen, heiße es, auf Gottes Klopfzeichen zu hören und in der Gesellschaft Stellung zu beziehen – bei Armen, Geflüchteten, Kranken und Sterbenden sowie in synodalen Auseinandersetzungen vor Pfarrgemeinderats- und Kommunalwahlen. Er zitiert wie Papst Leo XIV. den heiligen Augustinus: „Leben wir gut, dann werden auch die Zeiten gut. Wir sind die Zeiten.“ Jung dankt den Engagierten in Gemeinden, Orden und Politik für ihren Einsatz.

„Steh auf!“ bedeutet nach den Worten von Bischof Jung, mit Christus aus der Passivität aufzustehen, das Leben neu zu ergreifen und als Kinder des Lichtes zu missionieren. Bartimäus diene als Vorbild der Tauferneuerung: Christus öffne Augen für Hoffnung und Reichtum des Glaubens. Ziel der Fastenzeit sei es, das Osterlicht in die Welt zu tragen und andere für den Glauben zu öffnen.

(0926/0203; E-Mail voraus)